Zugegeben: Die Ernennung von Benjamin Kirchhoff zum Kapitän von Kickers Offenbach war schon überraschend.

„Ich möchte einen Kapitän auf dem Feld haben“ begründete OFC Coach Daniel Steuernagelsmann seine Entscheidung. Gut. Wie hat sich der Neue denn so geschlagen? Eine Beobachtung.

In der ersten Hälfte musste Benjamin eine Rolle spielen, die ihm nicht zu liegen scheint: Als Spielmacher aus der Tiefe versuchte er seine Mitspieler einzusetzen, die gegen tiefstehenden Elversberger kein Rezept fanden. Die Antwort vom O.F.C.: Tiefe Bälle in den leeren Raum. So hat sich das Steuernagelsmann und und besonders Beni nicht vorgestellt. Für die einzigene Torchance zeichnete er sich ebenfalls verantwortlich.

Treffend finde ich dazu seine Analyse nach dem Spiel:

Seine eigentliche Rolle, als Abwehrchef neben Lucas Albrecht, erfüllt er wie gewohnt souverän, wobei er zweimal vor einem einschussbereiten Elversberger klären konnte.

Im zweiten Abschnitt lief es dann besser für den OFC, auch für Kirchhoff. Durch die Einwechslung von Ko Sawada und der Umstellung auf ein 4-1-4-1 besetzte Dren Hodja die Position der Sechs – des Spielmachers. Für Beni ergaben sich dadurch neue Möglichkeiten, die er mit dem Ausgleich zum 1:1 ausnutze.

Für mich hat Benjamin Kirchhoff als Kapitän überzeugt.

 

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