Gründe, warum Kickers Offenbach auf dem Relegationsplatz zwei steht gib es sicher viele. Für mich sind die Nachfolgenden die entscheidenden.

Weil Florian Treske eine echte Verstärkung ist.

Gut und zugegeben: Als die Verpflichtung von Florian Treske bekannt gegeben wurde, hatte ich zuerst ein komisches Gefühl im Bauch. Der Mann bringt zwar eine große Erfahrung mit und hat in der Vergangenheit auch seinen Leistungsnachweis erbracht, allerdings war ich schwer in Sorge, dass Florian seinen Zenit bereits überschritten hat, schließlich hatte der OFC mit Matthew Taylor nicht die allerbesten Erfahrungen gemacht.

Also gut, jetzt Treske. Nach jetzt absolvierten 21 Spielen muss man sagen, dass Florian Treske eine echte Verstärkung für Kickers Offenbach ist. Nicht nur wegen seiner acht Toren und 4 Vorlagen, sondern auch durch seine Spielintelligenz und Übersicht.

Als Mittelstürmer sorgt er für Stabilität in der Formation von Oliver Reck. Spielten die Kickers in der letzten Saison wahlweise mit oder auch mal ohne Mittelstürmer, so haben die Kickers ihre Stammformation gefunden. Treske vorne sorgt dafür, dass andere Spieler ihre Leistungen steigern konnten. Der Tabellenplatz gibt Recht.

Weil weniger oft mehr ist

Beim Schreiben dieser Zeilen musste ich sofort an Bryan Gaul denken. Als Stürmer verpflichtet spielte er in seiner einzigen Saison für den OFC fast auf allen Positionen – bis auf Torwart.

Richtig stark war Bryan neben Marco Rapp auf der Doppelsechs oder später als Innenverteidiger, als Stefano Maier länger ausfiel. In diese Saison rotiert Oliver Reck weniger. Ob er seine Stammformation gefunden hat oder es eine Lernkurve der letzten Saison ist, bleibt hier unbeantwortet. Das Weniger sichert dem OFC einen fast perfekten Saisonstart mit einem Unentschieden und fünf Siegen in Folge.

Weil die Mannschaft zeigt, was in Ihr steckt.

Es ist ja nicht so, dass vor dieser Saison kein Druck auf der Mannschaft lag. Der Bürde des Punkteabzugs aus der Fastinsolvenz folgte die klare Vorgabe des Präsidiums: „Wir wollen oben mitspielen“. Von weit unten nach (fast) ganz oben. Ein weiter Weg in kurzer Zeit.

Aber die Mannschaft hat gezeigt, was in Ihr steckt. Wohl niemand im Umfeld des OFC hat vor der Saison damit gerechnet, dass die Kickers nach 21. Spielen auf einem Relegationsplatz stehen. Das Spiel ist sehr variabel – im Gegensatz zu Ligakonkurent Saarbrücken, bei denen vieles auf das Duo Schmitt / Behrens zugeschnitten ist – was den Angriff des OFC weniger ausrechenbar macht. Dazu hat man sich auch in der Abwehr stabilisiert. Es stehen zwar 27 Gegentore in der Bilanz (alleine 5 in Freiburg) aber auch 6 Spiele ohne Gegentor / Clean Sheets; und das bei 21 Spielen. Mit der Abwehrleistung kann man zwar (noch) keinen Blumentopf gewinnen, aber der OFC ist auf einem guten Weg.

Am Ende muss die Mannschaft das Vertrauen, dass wir Fans in sie gesetzt hat, auf dem Platz bestätigen.

3-grnde-warum-es-beim-ofc-so-gut-luft-ndash-3ecke11er-de

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